Vortrag von Dr. Ulrich Herrmann über den Odenwälder Dialekt

 

 

Unter der Überschrift „Mir Ourewäller“ steht die erste Vortragsveranstaltung des Vereins für Heimatgeschichte Höchst i. Odw. in diesem Jahr.

 

Zu Gast ist der Bad Königer Arzt Dr. Ulrich Herrmann, der über den Odenwälder Dialekt referieren wird. In seinem Vortrag wird er die Zuhörer durch die Odenwälder Sprachbesonderheiten führen und einen Überblick über seine Erkenntnisse, untermalt mit viel Humor und interessanten Beispielen, geben.

 

Tauchen Sie mit ein in die Welt des „Ourewällerischen“ und freuen Sie sich auf einen vergnüglichen und kurzweiligen Abend.

 

Zu dieser Veranstaltung lädt der Verein für Heimatgeschichte Höchst i. Odw. am Donnerstag, den 26. März 2026 um 19.00 Uhr in das Hotel Lust (am Höchster Bahnhof) Mitglieder und Gäste herzlich ein. Wir freuen uns auf regen Besuch. Der Eintritt ist frei.

 



 

Ruth Hörtrich zum Ehrenmitglied desVereins für Heimatgeschichte Höchst i. Odw. ernannt

 

Die Überraschung war in der Tat gelungen. In der am 7. März stattgefundenen Jahreshauptversammlung des Vereins für Heimatgeschichte Höchst i. Odw. beantragte Vereinsvorsitzender Detlef Röttger namens des Vorstands, der langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Ruth Hörtrich in Anerkennung ihrer großen Verdienste um den Verein die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen. Das Votum selbst war dann keine Überraschung. Einstimmig und unter großem Beifall entsprachen die 63 anwesenden Vereinsmitglieder dem Antrag. Detlef Röttger würdigte in seiner Ansprache die herausragenden Aktivitäten Hörtrichs, die nach 28 Jahren Vorstandstätigkeit, die letzten zwölf Jahre als Beisitzerin, jetzt aus Altersgründen aus diesem Gremium auf eigenen Wunsch ausschied:

 „Einen besonderen Anteil am Erfolg unseres Vereins, der 1986 mit 37 Mitgliedern gestartet ist und heute derer 214 zählt, hat Ruth Hörtrich. Sie wurde 1998 zur Stellvertretenden Vereinsvorsitzenden gewählt und war nicht nur dem damaligen Vereinsvorsitzenden Reiner Guth eine wichtige Stütze, sondern sie etablierte regelmäßige Mitgliedertreffen, die stets nachmittags angeboten wurden und vor allem für die älteren Mitglieder gedacht waren, die nicht mehr gerne abends zu Vortragsveranstaltungen des Vereins unterwegs sein wollten.“

Jedes dieser Treffen stand unter einem bestimmten Thema und so fanden von 2008 bis 2013 beachtliche 52 Veranstaltungen dieser Art im Höchster Bürgerhaus statt, die nach der von ihr geführten Statistik von insgesamt 1.143 Teilnehmern besucht wurden. Viele neue Mitglieder konnten durch das herausragende Engagement von Ruth Hörtrich gewonnen werden.

Vorsitzender Detlef Röttger brachte es auf den Punkt: „Sie, liebe Frau Hörtrich, haben sich um den Verein für Heimatgeschichte Höchst i. Odw. auf einzigartige Weise verdient gemacht“.

Röttger verwies des Weiteren darauf, dass Ruth Hörtrich über viele Jahre hinweg maßgeblich das Vereinsprogramm gestaltete, wenn nicht sogar bestimmte, und dabei die Tages- und Mehrtagesfahrten in Eigenregie organisierte und durchführte. „Ihr Name wird immer mit dem Verein für Heimatgeschichte Höchst i. Odw. verbunden sein.“ befand er unter großem Beifall der Versammlung.

Ruth Hörtrich dankte sichtlich überrascht und bewegt für die Auszeichnung. Sie schilderte, wie sie vor dreißig Jahren als in Hassenroth beheimatete Neubürgerin, „gerade in Rente gegangen“, über Kontakte mit dem 2011 verstorbenen Vorsitzenden und Bürgermeister Reiner Guth zu dem Verein gekommen war. Dem Verein für Heimatgeschichte Höchst i. Odw. habe sie es zu verdanken, dass sie sich in der Gemeinde richtig integrieren konnte. Mit großer Dankbarkeit denke sie an all die vergangenen Jahre zurück und noch heute, seit geraumer Zeit im Pflegeheim Am See lebend, nutzt sie ihr über die langjährige Vorstandsarbeit gewachsenes Organisationstalent, auch in dieser Einrichtung zuweilen themenbezogene Veranstaltungen zu planen und durchzuführen.

Ruth Hörtrich ist Ehrenmitglied des Vereins für Heimatgeschichte Höchst i. Odw: Vorsitzender Detlef Röttger und Stellvertreterin Ursula Pfliegl bei der Laudatio,

(Foto: Maike Schlichting)


Gelungene Buchvorstellung „Luftbilder von Höchst i. Odw. und seinen Ortsteilen aus dem Jahre 1958“

 

 

Trotz nahezu tropischer Witterungsverhältnisse waren viele interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung des Vereins für Heimatgeschichte Höchst i Odw. zur Vorstellung des Buches „Luftbilder von Höchst i. Odw. und seinen Ortsteilen aus dem Jahre 1958“ in das Höchster Bürgerhaus gefolgt. Das 151 Seiten umfassende Werk wurde von einer vereinsinternen Arbeitsgruppe erstellt und von vielen Institutionen finanziell gefördert. Vereinsvorsitzender Detlef Röttger dankte in seiner Ansprache allen Beteiligten und Förderern für ihr Mitwirken und ihre Unterstützung bei der Herausgabe dieser 11. Publikation des Vereins seit seiner Gründung. Mit der Veröffentlichung werden historische Aufnahmen und ihr heimatgeschichtlicher Hintergrund der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Zudem gibt es darin sowohl zur Kerngemeinde als auch zu den Höchster Ortsteilen jeweils eine kurze geschichtliche Abhandlung.

 

Das Buch ist dank großzügiger Zuschüsse für einen einmaligen Preis von 15 Euro zu erwerben.

 

Verkaufsstellen sind in Höchst die Buchhandlungen Probst und „Zum roten Hering“ sowie die Geschäfte Bestellannahme-Hartmann in Hassenroth und Bausch-Raumausstattung in Mümling-Grumbach.

Vereinigte Volksbank & Raiffeisenbank eG Odenwald.


Vereinsvorsitzender Detlef Röttger und seine Stellvertreterin Ursula Pfliegl bei der Buchvorstellung im Höchster Bürgerhaus (Bild R.Nowak)

Die Autoren Friedrich Glaab, Wolfgang Hartnagel, Ralf-Bämpfer-Vetter,Dittmar Fleck, Walter Spies, stellvertretende Vereinsvorsitzende Ursula Pfliegl, Irmgard Birkert, Karl-Heinz Jungermann und Vorsitzender Detlef Röttger. Nicht auf dem Foto: Lothar Lammer und Gerald Lang (Bild R.Nowak)


Die Sponsoren Sigrid Maline Thierolf-Jöckel,(Vorsitzende Die Grünen Ortsverband Höchst), Gemeindevertretervorsitzender Hartmut Klein, Joachim Jirowetz (Gemeindevertreter CDU), Bürgermeister Horst Bitsch, Niklas Kirsch (Vorsitzender SPD Ortsverein Höchst), Landtags- abgeordneter Rüdiger Holschuh, stellvertretende Vereinsvorsitzende Ursula Pfliegl, Vorsitzender Detlef Röttger und Christa Vetter (Vorsitzende Freie Wähler-KAH). Großzügige Unterstützung gewährten unter anderem auch die  Entega Stiftung Darmstadt, das Hessische Ministerium der Justiz und die Vereinigte Volksbank und Raiffeisenbank Odenwald. (Bild R.Nowak)